Sei ein Gesicht der Hoffnung für andere!
„Gott sprach: Mein Plan mit euch steht fest. Ich will, dass ihr glücklich seid, und euch aus dem Unglück befreien. Ich schenke euch Zukunft und Hoffnung.“ Diese Worte des Propheten Jeremias rückte der Wortgottesdienst zum Schuljahresanfang, der von Martin Schuler und Sebastian Braun zelebriert und von der Lehrerband musikalisch wurde, ins Bewusstsein der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkräfte der Maria-Ward-Realschule. Das neue Schuljahr bietet uns neue Chancen, neue Möglichkeiten und neue Wege, auf denen wir unsere Talente und Fähigkeiten einsetzen können. Jede und jeder ist eingeladen, das Leben hoffnungsfroh in die Hand zu nehmen. Doch nicht immer fällt es leicht, diese neuen Lebenswege zu gehen. Probleme und Sorgen behindern den einen oder die andere, mancher verliert in Anbetracht der Herausforderungen den Mut und es fällt vielleicht schwer, Lösungen zu finden, um vertrauensvoll weiterzugehen. Dann können wir uns gegenseitig aufbauen und uns helfen, indem wir zueinander freundlich sind, indem wir aufmerksam für die Nöte unserer Mitschülerinnen und Mitschüler sind und unsere Hilfe anbieten. Auf diese Weise werden wir selbst zur Hoffnung für andere und geben der Hoffnung ein Gesicht: unser eigenes. Damit wir uns im Alltag und im Trubel des Schuljahres immer wieder daran erinnern, dass wir aufgerufen sind, uns als Boten der Hoffnung für andere einzusetzen, schenkten die beiden Organisatorinnen der Feierstunde, Bea Trampert und Ramona Püschel, den Klassen ein Spiegelplakat für das Klassenzimmer mit den Worten: „Dort, wo du bist, kannst und sollst du aktiv werden und Hoffnung versprühen. Bring sie zu denen, die eine große Last mit sich herumtragen. Schenke jemandem deine Zeit, der Unterstützung braucht. Steh auf, wo andere bequem und gleichgültig geworden sind. Schenke anderen ein gutes Wort, einen lieben Blick, ein aufmunterndes Lächeln. Gott braucht uns, damit wir der Hoffnung ein Gesicht geben.“ Ein wertvoller Gedanke, um das Schuljahr im Heiligen Jahr 2025, das unter dem Motto „Pilger der Hoffnung“ steht, zu beginnen!
Martina Beck