Besuch der Gärtnerei Schwab

 

Wer sind die Eisheiligen und was haben sie mit dem Garten zu tun? Warum sollte man Tomaten nicht zu früh säen? Aus welchem Grund bekommt man Pflänzchen mit einem Erdballen in Würfelform?

Auf all diese Fragen und auf noch viele mehr bekamen die Schülerinnen der Klasse 7a und ihre EG-Lehrerinnen Frau Mojse und Frau Brosche beim Besuch der Gärtnerei Schwab eine Antwort. Der Gärtner selbst, Reinhard Schwab, führte durch die Gewächshäuser, die versteckt oberhalb der Schule liegen, und gewährte Einblicke, die Besucher normalerweise nicht bekommen. Er erklärte, dass er seit den 90er Jahren die Gärtnerei quasi in Alleinregie führe, was viel Arbeit mit sich bringe, ihm aber auch viel Freude bereite. Gerade jetzt im Frühling habe er sehr viel zu tun, da Pflanzen gesät und pikiert werden müssten, zudem kümmere er sich um die zahlreichen unterschiedlichen Frühlingsblüher. Beim Betreten der Gewächshäuser leuchteten sie den Schülerinnen und Lehrerinnen bereits entgegnen und man konnte sich ein ungefähres Bild davon machen, was die Pflege der Vielzahl von Pflanzen bedeutet. Bis ungefähr Mitte Mai behält Herr Schwab wärmeliebende Pflanzen wie Zucchini, Gurke, Tomate und Paprika noch im warmen Gewächshaus, bevor es dann ins Freiland geht, damit dort reife und aromatische Früchte hinwachsen können, die dann im Sommer verkauft werden. Es sei wichtig, sich nicht von den Angeboten im Supermarkt und Baumarkt verführen zu lassen, die Pflänzchen schon sehr früh anbieten. Bei einer Pflanzung vor den Eisheiligen könne es nämlich passieren, dass diese erfrieren. Am Ende der kurzweiligen Führung bedankten sich die Schülerinnen und Lehrerinnen bei Herrn Schwab dafür, dass er sie trotz seiner knapp bemessenen Zeit mit Humor und Wissen durch die Gärtnerei geführt hat.

Eva-Maria Brosche und Christina Mojse