Maria-Ward-Realschule spendet über 9000 Euro für Gehörlosenzentrum in Burundi

 

Mit großem Engagement und viel Herzblut haben die Schülerinnen und Schüler der Maria-Ward-Realschule in der Adventszeit beeindruckende 9085,49 Euro eingenommen. Der Erlös stammt aus dem stimmungsvollen Adventsmarkt der Schule, bei dem die Jugendlichen ihrer Kreativität freien Lauf ließen: Es wurde gebastelt und gemalt, gebacken und gesungen – alles für den guten Zweck.

Nun konnte der Spendenscheck offiziell übergeben werden. Dr. Gerhard Rott vom Referat Weltkirche nahm ihn voller Freude entgegen: „Es ist unglaublich, wie viel Gutes ihr zusammen als Schulgemeinschaft erreicht habt!“ Er wird das Geld unmittelbar an die Partnerschule der Realschule, das Gehörlosenzentrum CESDA in Gitega, Burundi, weiterleiten. Dort soll die Spende gezielt für die Fortbildung der Lehrkräfte eingesetzt werden.

Mit dieser Unterstützung investiert die Maria-Ward-Realschule direkt in die Qualität der Bildung gehörloser Kinder, betont Realschuldirektorin Monika Helmstreit. Gut ausgebildete Lehrkräfte sind ein entscheidender Faktor, um den Schülerinnen und Schülern am Gehörlosenzentrum bessere Zukunftschancen zu eröffnen. Viele Jahre schon steht die Maria-Ward-Realschule an der Seite des Gehörlosenzentrums. Bea Trampert, Religionslehrkraft und schulpastorale Mitarbeiterin, ist begeistert, wie lebendig und gewachsen die Schulpartnerschaft inzwischen sei: „Unsere Verbindung ist viel mehr als eine rein finanzielle Unterstützung. Wir stehen im persönlichen Austausch und sind über tausende Kilometer im Herzen verbunden!“ Durch die regelmäßig stattfindenden Aktionen lernen die Jugendlichen der Maria-Ward-Schule, was es heißt, verlässlicher Partner zu sein. Die Schülersprecherinnen Clara und Sultan zeigten sich hocherfreut über das gute Ergebnis: „Solche Aktionen machen uns Schülern sehr viel Spaß und stärken unsere Schulgemeinschaft!“, erklärten sie. Die hohe Spendensumme sei ein Beweis dafür, was durch Zusammenhalt, Kreativität und tatkräftigen Einsatz möglich sei.

Die Schulgemeinschaft setzt damit ein starkes Zeichen der Solidarität – und schenkt Kindern in Burundi neue Chancen auf Bildung und Zukunft.

Text und Foto: Bea Trampert