Mit Hammer, Schrauben und viel Teamarbeit zum eigenen Ich-Kasten



Am 9. Oktober wurde es in der Mensa handwerklich: Die Klassen 5d und 5e bauten gemeinsam mit ihren Eltern ihre eigenen Ich-Kästen. Auch einige Siebtklässlerinnen und Siebtklässler, die neu in den Ganztag gekommen sind, waren dabei und fertigten selbst ihre eigenen Spinde an.

Damit wurde eine schöne Tradition der Ganztagsklassen fortgeführt. Aus Bausätzen der Caritas-Werkstätten entstehen stabile Holzspinde, die die Schülerinnen und Schüler durch ihre gesamte Schulzeit begleiten können – meistens sogar darüber hinaus. In den Ich-Kästen finden Schulbücher, Hefte und Materialien ebenso Platz wie persönliche Gegenstände. Außerdem geben sie den Klassenzimmern eine individuelle Note, denn im Kunstunterricht werden die Schranktüren kreativ und farbenfroh gestaltet.

Nach einer kurzen Begrüßung und einer verständlichen Einführung ging es direkt ans Werk. Mit viel Eifer wurden die Einzelteile sortiert, zusammengesetzt und verschraubt. Besonders das Anbringen der Schlösser stellte manche vor eine kleine Herausforderung. Doch Schritt für Schritt nahmen die Ich-Kästen Gestalt an.

Am Ende konnten alle stolz auf ihr Ergebnis sein. Die fertigen Spinde wurden in die Klassenzimmer gebracht und gleich mit Büchern und Heften bestückt. So begann für die neuen Ganztagsschülerinnen und -schüler nicht nur ein Schuljahr mit einem eigenen Stauraum, sondern auch mit einem gemeinsamen handwerklichen Erlebnis.

Nadine Deistler